Juist ist eine deutsche Insel in der südlichen Nordsee. Sie gehört zur ostfriesischen Inselkette und ist Ostfriesland vorgelagert. Die Insel hat eine Länge von 17 Kilometer und ist damit die längste der Ostfriesischen Inseln. Die maximale Breite beträgt 900 Meter, die minimale 500 Meter. Juist ist 16,43 Quadratkilometer groß. Die geringste Entfernung zum Festland liegt bei rund 8 Kilometern. Im Westen von Juist befindet sich die Insel Borkum, im Südwesten die Vogelinsel Memmert und im Osten, getrennt durch das Norderneyer Seegatt, die Insel Norderney. Zwischen Borkum und Juist erstreckt sich zudem die Kachelotplate, die sich vom Hochsand zur Insel entwickelt, weiter östlich fließt die Osterems. Teile der Insel und das Wattenmeer um die Insel gehören zum Nationalpark Nieder-sächsisches Wattenmeer. Die Dünen der Insel erreichen rund 22 Meter Höhe ü. NN. Die höchste Düne trägt den Juister Wasserturm und hat eine Höhe von 22,1 Metern ü. NN
Das Töwerland - der Name stammt vom friesischen Wort “Töwer“ = Zauber, ist als Sandinsel ein erdgeschichtlich junges Gebilde, etwa 2000 Jahre alt. Wasser und Wind haben den Inselkern aufgebaut, der dann von Pflanzen, später auch von Tieren und Menschen besiedelt wurde.1398 taucht der Name “Juist” zum ersten Mal in einem amtlichen Dokument auf. Man leitet ihn vom friesischen Wort “güst” = unfruchtbar ab. 1651 wurde unsere Insel durch eine schwere Sturmflut zweigeteilt und wuchs erst 250 Jahre später wieder zu einer Einheit zusammen. Juist ist seit 1840 Seebad, ca. 1.800 Menschen leben ständig auf dem Eiland.